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interspace Der Interspace war schon immer das richtig Analoglaufwerk für jeden, der unkompliziert Musik geniessen möchte. Gleichzeitig ist er der Einstieg in die Nottingham-Analogue-Welt.

Sein elegantes Chassis besteht nicht aus Stein sondern HDF (High-Density-Fiber-Board) und bekommt erst durch eine aufwendige Lackierung seinen individuellen Touch. Leichter und mit besten Klangeigenschaften bestückt bildet es die Basis des Nottingham. Sehr Vorteilhaft für z.B. Wandmontagen oder Aufstellungen im schlichteren Regal. (siehe auch Test Spacedeck in Image Hifi 41) Lager und Motor sind direkt in die Basis eingelassen. Seine Tonarmbasis ist natürlich für alle hauseigenen Arme, sowie auf Wunsch für SME, Rega u.a. vorbereitet.

Nicht nur dem europäischen Markt erfreut sich der Interspace großer Beliebtheit - zurecht wie wir meinen. Das erstklassige Preis/Leistungsverhältnis spricht für sich.

Die Dänen tauften ihn unlängst "little wonder".

Never change a winning team - der INTERSPACE:
Kein Facelifting, sondern eine Runderneuerung soll "das Einstiegsmodell" für die nächsten 20 Jahre rüsten und ihn genauso beliebt machen wie seinen Vorläufer! Dabei bleiben seine Wurzeln unangetastet:
Die bewährte Grundbasis wurde nur ein wenig breiter jedoch in der Höhe auf üppige 60 mm verstärkt. Wie beim Sondermodell Interspace double (fällt nun weg!) wird der Riemen nun frontseitig betrieben um der 2.-Tonarm-Vorbereitung Platz zumachen. Jetzt ist bereits serienmässig die Möglichkeit einen zweiten Tonarm direkt oder später montieren zu können gegeben.

Die nunmehr 17 kg Lebendgewicht rühren jedoch massgeblich vom neuen Plattenteller her. Statt HDF spendierte Tom Fletcher einen Aluminiumteller, abgestimmt durch Bedämpfungsringe und Auflagematte. Wie wir es von der englischen High-End-Schmiede nicht anders gewohnt sind wird nicht nur das Lager auf die neuen Gewichtsverhältnisse angepasst - sondern nochmals, mit einer stärkere Anlehnung an das Spacedeck, gehörig verbessert.
Resultat & Klang:

Noch mehr Spielfreude, sensationelle Klangfarben mit sogar etwas mehr Präzision - noch erwachsener. Schauen Sie sich die Bilder mal etwas genauer an - solide waren die Nottinghams schon immer - aber schöner als heute? Eine prächtige Zeit für Analogfreunde...
Tip:
gleich ein preiswertes Interspace-Set mit Laufwerk und Interspace Arm zum Hammerpreis beziehen.

hifi + records 3/98

... wieder löst die Nottingham-Kombi das ganz selbstverständlich, locker und leicht auf. Die eindringliche Stimme von Jim Morrison ist immer für eine Gänsehaut gut, und es wird nicht die geringste Schattierung unterschlagen. ... ein ungetrübtes Hörvergnügen - die Baßgitarre ist eindeutig von der Fußtrommel zu unterscheiden, und die Stimme kommt sehr realistisch. Die räumliche Anordnung ist, obwohl es sich um eine Sudioaufnahme handelt, absolut glaubwürdig und entspricht der damaligen Bühnenanordnung. Zwischenfazit: Ein gut aufgelöster, kontrollierter und tiefreichender Baß sowie exakte räumliche Definition auf einer plastischen, imaginären Bühne - das Jubilee hat der Schreiber dieser Zeilen noch nie so gut gehört. Fazit: Alle, die ein Laufwerk in der 2000-Mark-Klasse suchen ... sollten sich den Nottingham Interspace unbedingt anhören. Jenseits der schlichten Optik wird hier lupenreines High End geboten. Summa summarum eine dicke Empfehlung.

Aus alt macht neu: Der Interspace, wie ihn sich Tom Flechter heute vorstellt!
Der viel gerühmte Vorläufer.
Technische Daten

Maße B x H x T (incl. Tonarm):
470 mm x 180 mm x 370 mm

Aussstattung:
-Vorbereitung für 2.Tonarm serienmäßig
-Basisplatte hat jetzt eine Stärke von 60 mm
-Abmessungen Breite/Tiefe um 10mm vergrößert
-Spacemat - Auflage
-Acrylstaubschutz

Gewicht:
von 10 kg auf jetzt 17kg

Der Neue, hier in schicker grüner Marmorierung, ist wirklich fotogen. Unten rechts nochmal der Vorläufer aus der Vogelperspektive.
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